Mössingen

Mössingen ist "Große Kreisstadt" im Landkreis Tübingen
und liegt in der Nähe des altehrwürdigen Ortes

Belsen

(ca. 2 km davon entfernt.)
Mössingen nennt sich  "Blumenstadt"
Weiteres findet man auf der Homepage
http://www.moessingen.de


Mössingen hatte eigentlich nie eine richtige
Midde
Aber jetzt, nach dem im sog. Merz-Areal alles Alte abgerissen und getilgt ist, steht dort als neue Ortsmitte
ein wunderschönes

PARKHAUS



und daneben
ein noch wunderschöneres

GESUNDHEITSZENTRUM

sogar mit KLINKERRIEMCHENFASSADE!!


Bild "K800_0917F15.JPG"

(Bild: mit freundlicher Genehmigung des Pressefotografen Klaus Franke, erschienen im Schwäbischen Tagblatt- STEINLACHBOTEN, vom 01. August 2015 )

Und abgrundet wird diese wundervolle neue Mitte durch das prächtige PARKHAUS:
]

Bild "mömi1.jpeg"

:D :roll: :schock:

  
Gekrönt wird das Ganze demnächst mit einem öffentlichen DIXI-Klo, damit sich die vielen tausend Besucher, die dann in diese Mitte strömen werden, auch erleichtern können
;)  :D :schock:



Zwar wäre neben dem Bahnhof zwischen Rathaus und Eisenbahnstraße noch ein verkehrsgünstig besserer Platz für das Gesundheitszentrum gewesen, aber die Planer befürchteten, dass die Elektifizierung der Bahnlinie Tübingen-Aulendorf, (die wahrscheinlich im Jahr 3127 im Herbst in die erste Planungsphase gehen wird, nach dem im neuen Stuttgarter Tiefbahnhof, der, nach dem die Mineralquellen von Cannstatt trocken gefallen sind und der Turm des alten Kopfbahnhofs zusammengebrochen ist, wohl einige Jahre früher, also so etwa 3125 in Betrieb gehen wird) durch die dabei entstehenden Magnetfelder die empfindlichen medizinischen Geräte stören könnten. Deshalb musste das Gesundheitszentrum weit weg von der Bahnlinie in die Ortsmidde.
Das wird dannn viele Menschen anlocken, in die neue Midde zu kommen, die Patienten zu bestaunen, die vielen Pkw zu bewundern und natürlich einzukaufen bei den Geschäften in der Nähe - falls es davon dann noch einige gibt.


Mössingen wandelt sich von der Blumenstadt zur Käseschachtelflachdachstadt

Die Abrissbirne ist nach wie vor das wichtigste Gerät in Mössingen. Nachdem in den vergangenen Jahren alte Gebäude wie die Gaststätte Rose mit ihrem Zwiebeltürmchen, die Bahnhofsgaststätte mit ihrem Biergarten, das Wohnhaus des Architekten Munding mit seinem geschwungenen Giebel und noch ein paar weitere ältere Häuser abgerissen wurden, sind sie heute durch "wunderschöne" kastenförmige Blöcke mit Flachdächern ersetzt.
Somit hat sich Mössingen endgültig als "Blumenstadt" verabschiedet. Vielleicht erbarmt sich ein Mieter oder Besitzer eines dieser neuen Kästen und stellt einen Blumentopf auf die Dachkante- dann wäre der Ruf einigermaßen gerettet.


Ein weiteres Mössinger Phänomen waren die

SPARBUSSE


Ein Beispiel:
Durch den Ortsteil Belsen fuhren pro Tag rund 17 Busse. Davon waren ca. 13 vollkommen leer, weil in der Hauptsache nur Schüler zu den Anfangs- und Endzeiten des Unterrichts die Busse nutzen. Mal angenommen, eine Fahrt kostet 2.- Euro und in einen Bus passen 60 Leute, dann würden die Mössinger pro Busfahrt 60x2 = 120 Euro sparen. Bei 13 Leerfahrten pro Tag also 1.560.- Euro. In einem Jahr mit 250 Arbeitstagen sind das dann 390.000.- Euro. Bisher fuhren diese Leerbusse seit mindestens 6 Jahren, macht also allein für diese Buslinie 2,34 Millionen Euro! Damit ließe sich die neue Mössinger Mitte lässig finanzieren.
Inzwischen hat man aber gemerkt, dass die großen Busse doch nicht das Wahre sind und ist auf weniger und kleinere Busse umgestiegen. Die Umwelt dankt! (Weniger Abgase und Stickoxyde)